An heißen Tagen fühlen wir uns manchmal erschöpft, obwohl wir scheinbar kaum etwas getan haben. Der Grund: Unser Körper arbeitet längst.
Um seine Temperatur stabil zu halten, transportiert er mehr Blut zur Haut, produziert Schweiß und muss gleichzeitig Blutdruck, Herz und Gehirn zuverlässig versorgen. Hohe Temperaturen werden damit selbst zu einer körperlichen Belastung.
Das lässt sich manchmal sogar beobachten: Der Puls ist bei gleicher Aktivität höher, die Erholung dauert länger oder der Schlaf wird schlechter.
Interessant ist dabei die Anpassungsfähigkeit. Wer sich schrittweise an Wärme gewöhnt, kann mit Hitze häufig besser umgehen.
Für Longevity ist genau das ein wichtiger Gedanke: Gesundheit bedeutet nicht, jede Belastung zu vermeiden. Sondern möglichst gut auf Belastungen reagieren und anschließend wieder ins Gleichgewicht zurückfinden zu können.
Manchmal ist Erschöpfung also kein Zeichen mangelnder Fitness – sondern schlicht zusätzliche Arbeit des Körpers.