LONGEVITY

Glykation: Wenn Zucker deine Zellen altern lässt

Josef Scheiber

Zucker schmeckt nicht nur süß – er bindet sich auch an Proteine in deinem Körper. Aus dieser Reaktion entstehen sogenannte AGEs (Advanced Glycation End Products): klebrige Verbindungen, die Gewebe steif und Zellen funktionsuntüchtig machen.

Die Folgen sieht man auf der Haut als frühzeitige Falten, im Inneren als steife Gefäße, getrübte Linsen und nachlassende Organfunktion. AGEs treiben außerdem stille Entzündungen an, einen Hauptmechanismus des Alterns.

Zwei Stellschrauben sind entscheidend. Erstens: weniger schnell verfügbare Zucker und Weißmehlprodukte, dafür Ballaststoffe, Eiweiß und gesunde Fette an die erste Stelle der Mahlzeit. Zweitens: schonende Garmethoden bevorzugen, denn stark gebräunte, frittierte oder gegrillte Lebensmittel enthalten besonders viele AGEs.

Fazit: Wer seine Zuckerlast senkt, löst eine der unsichtbaren Hauptbremsen seiner Vitalität.

Honig, Zuckerwürfel, Vollkornbrot neben Weißbrot, Linsen, Minze und Olivenöl auf Marmor

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